
Die durchschnittliche Strahlenbelastung der Einwohner in Belgien wird auf 4,3 mSv/Jahr geschätzt. Diese Schätzung berücksichtigt die unterschiedlichen Quellen natürlicher sowie künstlicher Radioaktivität: Kosmos, Erdstrahlung, interne Exposition durch Einatmen natürlicher Radionuklide, interne Exposition durch Aufnahme natürlicher Radionuklide, industrielle Anwendungen und medizinische Anwendungen. Industrieanlagen (einschließlich Kernkraftwerke) sind für weniger als 1 % der jährlich aufgenommenen Dosis verantwortlich.


Die Gesamtexposition gegenüber natürlicher Strahlung wird auf 2,4 mSv/Jahr geschätzt.
Radon, ein radioaktives Gas aus dem Erdreich, ist in erster Linie für unsere interne Strahlenbelastung verantwortlich. Aus geologischen Gründen ist der Süden unseres Landes stärker von Radon betroffen als der Norden.
Fast die Hälfte unserer durchschnittlichen jährlichen Strahlenbelastung stammt aus diagnostischen medizinischen Anwendungen wie Radiologie und Nuklearmedizin.


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Mehr Informationen:
- Lesen Sie den vollständigen Bericht „Schätzung der durchschnittlichen Exposition gegenüber ionisierender Strahlung in Belgien im Jahr 2021”:
Niederländische Version
Französische Version - Lesen Sie den Bericht (FR-Version) „Berechnung der durchschnittlichen jährlichen Strahlenbelastung in Belgien: Methodik und Entwicklung"