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Radonexposition in Belgien

Radonexposition in Belgien

Aufgrund der geologischen Beschaffenheit ist die Radonkonzentration im Süden Belgiens höher als im Norden. Durch geologische Studien und Messkampagnen konnten die Gebiete mit erhöhter Radonbelastung ermittelt werden. Bestimmte Gemeinden in Wallonisch-Brabant, der Provinz Lüttich und Luxemburg gelten als Risikogebiete: 5 bis 10 % der Häuser liegen über dem Referenzwert von 300 Bq/m3.

Interaktive Karte: Wie hoch ist der durchschnittliche Radonwert in Ihrer Gemeinde?

In den Ardennen enthält das Gestein im Allgemeinen mehr Uran. Das Gestein in den Ardennen ist auch brüchiger, was die Migration von Radon in die Atmosphäre erleichtert.

Der Untergrund im Norden des Landes besteht dagegen aus Lehm- und Sandschichten. Er ist daher lockerer und hält mehr Radon im Boden zurück.

In den Ardennen ist das Vorkommen von Radon daher höher, was die Anreicherung in Gebäuden erhöht. Menschen im Süden des Landes haben ein höheres Risiko, in ihrem Haus ein Radonproblem zu haben.

Die Radonkonzentration in der Luft wird in Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m³) gemessen. In Belgien liegt die durchschnittliche Radonkonzentration in Haushalten bei 46 Bq/m³. Die Radonkonzentration kann jedoch von Region zu Region und sogar von Gebäude zu Gebäude stark variieren.

 

last update: 
16/06/2020