Belgoprocess erhält Genehmigung für Erweiterung des Lagergebäudes in Dessel

Belgoprocess, das in Belgien unter anderem für die Zwischenlagerung und Verarbeitung radioaktiver Abfälle zuständig ist, hat eine Gründungs- und Betriebsgenehmigung für die Erweiterung des Gebäudes 136X an seinem Standort 1 in Dessel erhalten. Die Genehmigung, die den Bau einer neuen Zone F für die Lagerung von Abfällen erlaubt, wurde am 29. August 2025 per Königlichem Erlass erteilt. Der Erlass wurde am 26. September 2025 im Belgischen Staatsblatt veröffentlicht.

In der neuen Zone werden Abfälle gelagert, die bei der endgültigen Stilllegung und dem Rückbau der Kernkraftwerke anfallen. Die Lagerung erfolgt in dickwandigen, gepanzerten Behältern, bis eine endgültige Endlagerung gefunden ist.

Das Unternehmen reichte den Genehmigungsantrag am 18. September 2024 bei der Föderalagentur für Nuklearkontrolle (FANK) ein. Vom 4. März bis zum 4. April 2025 führte die FANK eine öffentliche Untersuchung durch. Es wurden keine Einwände erhoben. Darüber hinaus wurden die Provinz Antwerpen und die umliegenden Gemeinden im Umkreis von fünf Kilometern um den Standort – Mol, Kasterlee, Retie, Geel und Dessel – um Stellungnahme gebeten.

Am 20. Juni 2025 übermittelte die FANK ihre positive Bewertung an den Wissenschaftlichen Rat für ionisierende Strahlung. Der Rat gab daraufhin eine befürwortende Stellungnahme ab, woraufhin die Genehmigung am 29. August 2025 erteilt wurde.

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