Fukushima erinnert uns: Unser kontinuierliches Engagement für nukleare Sicherheit

Am 11. März jährt sich der nukleare Unfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zum fünfzehnten Mal. Die Föderalagentur für nukleare Kontrolle (FANK) gedenkt dieses Ereignisses und spricht den Opfern, ihren Familien sowie allen Personen, die noch immer unter den Folgen leiden, ihr Mitgefühl aus.

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Der Unfall von Fukushima bleibt eine wichtige Mahnung an die Bedeutung von Wachsamkeit, robusten Sicherheitsmaßnahmen und einer starken Sicherheitskultur im Nuklearsektor. Seit 2011 hat die internationale nukleare Gemeinschaft zahlreiche Lehren gezogen. Weltweit wurden Sicherheitsstandards überprüft und verstärkt, und der Fokus auf Notfallplanung, Risikomanagement und Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Ereignissen wurde deutlich erhöht.

Auch Belgien hat umfassende Maßnahmen ergriffen, um die nukleare Sicherheit weiter zu stärken. Alle belgischen Nuklearanlagen, darunter die Kernkraftwerke Doel und Tihange, wurden unmittelbar nach dem Unfall einer gründlichen Stresstest‑Überprüfung unterzogen. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wurden verschiedene Verbesserungen umgesetzt. Dazu gehören unter anderem deutlich verstärkte Hochwasserschutzmaßnahmen am Kernkraftwerk Tihange sowie zahlreiche weitere technische und organisatorische Anpassungen, die die Widerstandsfähigkeit gegenüber außergewöhnlichen externen Ereignissen erhöhen.

Fünfzehn Jahre nach Fukushima bekräftigt die FANK ihr dauerhaftes Engagement für ein hohes Niveau der nuklearen Sicherheit in Belgien. Der Schutz der Bevölkerung, der Arbeitnehmer und der Umwelt bleibt – heute wie in Zukunft – unsere oberste Priorität.